Euodia hupehensis (auch Tetradium daniellii)- Der Bienenbaum

Der sommergrüne Bienenbaum, u.a. auch Duftesche oder Tausendblütenstrauch genannt, kommt ursprünglich aus Ostasien und gehört zu den Rautengewächsen (Rutaceae). Er wächst relativ schnell, bekommt nach und nach eine breite runde Krone und kann bis zu 12 Meter hoch und am Ende ähnlich breit werden.

Die gegenständigen, unpaarig gefiederten Blätter können bis über 30cm lang werden und sind sattgrün und glänzend.

Eodia ist ein Tiefwurzler und bietet auch blattlos im Winter sowohl als Hochstamm, Solitär oder mehrstämmiges Gehölz durch die interessante Stellung seiner glatten graubraunen Zweige einen bereichernden Anblick.

Am auffälligsten sind aber die weißlich bis grünlichen, in Schirmrispen angeordneten Blüten, die sicht- und hörbar im Juli und August eine Menge an Insekten anlocken. Darunter sind sehr viele Bienen und Hummeln, was Euodia gerade bei Imkern, aber auch bei Menschen, die einen wichtigen Beitrag für die Natur leisten wollen, sehr beliebt macht.

Desweiteren ist Euodia durch die rotbraunen Früchte, die zwischen August und November heranreifen, ein wertvolles Vogelnährgehölz.

Euodia bewährt sich in der Regel als winterhart, muss nur in der Jugend etwas mehr geschützt werden. Auf den üblichen Gartenböden, wenn diese durchlässig und etwas lehmig sind, kommt er hervorragend klar, sollte aber dauerhaft nicht zu trocken stehen.

Quercus nigra – Die Wassereiche

Die Wassereiche kommt ursprünglich aus dem Südosten der USA und ist mit 15-20 Metern Endhöhe ein mittelgroßer bis großer Baum. Verwendet wird sie oft als Element in Alleen, Parks oder größeren Gärten, dort auch häufig als Stammbusch oder Mehrstämmer.

Die Krone ist rund und halboffen, oft auch etwas unregelmäßig. Die Rinde ist graubraun und leicht furchig. Die Blüte erscheint im April und Mai in deutlich gelben hängenden Kätzchen. Die Eicheln sind leicht schwärzlich mit hellen Streifen.

Der Blattaustrieb ist bronzefarben und ändert sich später ins glänzende Grün. Die Blätter sind spitz gelappt und eher länglich lanzettlich mit einer oft dunkelroten Basis. Die Wassereiche ist halbimmergrün. Das heißt, ihre Blätter bleiben sehr lange bis weit in den Winter grün am Baum. Der Zeitpunkt des Blattfalls hängt hier oft vom Verlauf des Winters ab. Oft hängen noch einige der letztjährigen Blätter während des Neuaustriebs am Baum. Das macht vor allem in den Wintermonaten einen besonderen Reiz aus.

Quercus nigra ist in Hinsicht des Bodens eher anspruchslos und verträgt sogar nasse Böden und kurzfristige Überflutungen. Es sollte nicht zu trocken sein. Als gut geeigneter Stadtbaum ist ihre Verträglichkeit gegenüber Luftverschmutzung und Streusalz recht hoch. Sie steht gerne sonnig und ist auch tolerant gegenüber stärkeren Winden. Die Frosthärte ist bei der Wassereiche erfahrungsmäßig hoch, nur muß man wie bei allen Eichen vor allem in der Jungend etwas vorsichtiger sein.

Aesculus parviflora – Die Strauchkastanie

Die Strauchkastanie ist nahe Verwandte unserer weit verbreiteten Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) und kommt ursprünglich im Südosten der USA vor.

Sie wächst als breiter ausladender Strauch mit vielen Basistrieben, was an ihrer Eigenart liegt, stark Ausläufer zu produzieren. Die bogig aufrechten Triebe sind wenig verzweigt. Die Wurzeln sind sehr fein und flach verteilt. Ihre Endhöhe liegt bei ca. 4 Metern, im Alter wird sie dann auch erheblich breiter als hoch.

Die Blätter sind sommergrün, gegenständig, bis zu 20cm groß und kastanientypisch handförmig. Der Austrieb ist bronzefarben und im Herbst färben sie sich leuchtend gelb.

Sehr markant und ausdrucksstark sind die aufrechten, bis zu 30cm hohen, weißen Rispenblüten im Juli und August. Sie duften vor allem am Abend und locken so vor allem Nachtfalter an.

Verwendung findet die Strauchkastanie aufgrund ihres Platzbedarfs in größeren Gärten und Parks, oft auch im Bereich unter höheren Bäumen. Wie der Name schon sagt findet man sie hauptsächlich als strauchförmige Solitärpflanzen. Gerade aber auch in der aufgeschirmten Version präsentiert sie sich äußerst prächtig und auffallend, ist dann aber eher etwas für Liebhaber, da sie in dieser Form etwas pflegeintensiver ist.

Aesculus parviflora gedeiht am besten in sonnig bis halbschattigen Lagen, kommt aber auch sehr gut unter größeren Gehölzen klar. Sie mag frische, gut durchlässige Substrate, die schwach sauer sein sollten. Insgesamt ist sie aber sehr anpassungsfähig, frosthart und stadtklimafest.